Inhalt von 04-2002

 

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Startschuss für erstes seriennahes BZ-Kraftwerk der 250-kW-Klasse

Die Stadtwerke Hannover und die E.on Kraftwerke GmbH (Hannover) haben im Februar den Startschuss für Europas erstes "seriennahes" 250-kW-Brennstoffzellenkraftwerk auf oxidkeramischer Basis (SOFC) gegeben. Mit dem von Siemens Power Generation gelieferten Prototypen wird eine für Energieversorger, Gewerbe und Industrie interessante Leistungsklasse erreicht. Im nächsten Jahr soll die Serienfertigung in Pittsbourgh (USA) starten. Das gemeinsame Projekt von E.on Kraftwerke und Stadtwerke Hannover firmiert unter dem Namen e/cell. Bereits im Sommer 2003 soll das mit Erdgas betriebene System im Kraftwerk Herrenhausen Strom und Wärme liefern und dabei nach Mitteilung von Stadtwerke-Vorstand Hans-Jürgen Ebeling ein Drittel weniger Kohlendioxid ausstoßen als ein konventionelles Blockheizkraftwerk. Im Rahmen eines umfangreichen Forschungs- und Messprogramms wollen die Stadtwerke Erfahrungen mit dem Betrieb von Brennstoffzellenkraftwerken sammeln. Die Investitionen für e/cell belaufen sich auf 6,2 Millionen Euro und liegen damit, so Ebeling, "um den Faktor 10 über der Markterwartung von etwa 2.000 Euro/kW". Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit rund 3 Millionen Euro, rund 400.000 Euro steuert der Klimaschutzfond Hannover proKlima dazu.